Das Megaevent Lost in MV liegt nun schon ein paar Tage zurück und es hat viele tolle bleibende Eindrücke hinterlassen.
Doch wo soll man hier Anfangen und wo aufhören!? Das ist echt schwierig!
Beginnen wir bei der Anreise!
Da die Zugfahrt von Wuppertal nach Ribnitz-Dammgarten doch sehr lange dauert haben sich König Moderig und ich dazu entschlossen auf dem Hinweg einen Tag in Rostock und auf dem Rückweg einen Tag in Schwerin zu verbringen. Max und Simay, zwei befreundete Kinder vom König, begleiteten uns auf dieser Tour.
In Rostock stieß der Zugführer zu uns und wir machten dort eine kleine Cachetour durch die Stadt mit ganz unterschiedlichen Caches und dem ersten Nachtcache für die Kiddies. Leider waren an einigen Stellen sehr viele Muggels, die auch vor Ort ihren Unrat hinterliesen, aber trotzdem hat die Cachetour dort mir sehr viel Spaß bereitet. Auch wenn ein Tag für Rostock viel zu kurz ist, um die Stadt kennen zu lernen und dabei auch noch ein paar Dosen einzusammeln, konnte man schon einen kleinen Eindruck von der Stadt bekommen. Ein weiteren Besuch ist sie auf jeden Fall wert.
Am Freitag zogen wir pünktlich in Rostock los und machten vom Bahnhof aus erstmal einen Cache, da wir noch Zeit hatten, bis der Zug fuhr. Dann war eine 25-minütige Zugfahrt angesagt. In Ribnitz-Dammgarten hat dann ein Teil unserer Gruppe einen Supermarkt aufgesucht um die letzten nötigen Utensilien zu kaufen.
Als sie zurückkamen, machten wir schon eine erste tolle Bekanntschaft. Wir trafen auf Aoitori aus Japan. Sie mach eine Tour durch Europa und hat Wegbegleiter zum Eventgelände gesucht. So zogen wir gemeinsam los. Sie half uns glücklicherweise etwas mit unserem Gepäck, was sehr nett von ihr war. Ihr Dankeschön durfte sie sich später abholen.
Dann hieß es 6 km Fußmarsch zum Event quer durch die Wildniss. Da kam schon richtiges Lost-Gefühl auf. Auf diesem Weg wurde der Cache Thekla eingesammelt. Das hat schon für etwas Abwechlung und Entspannung gesorgt.
Nach knapp zwei Stunden kamen wir endlich am Eventgelände an. Dort traten wir durch die Hintertür auf das Gelände, denn irgendwie kamen wir nicht an
der Registrieung vorbei. Nach kurzer Rücksprache mit einem der Helfer, bauten wir unserer Zelte auf, wobei meine Erfahrung darin uns doch an der einen oder anderen Stelle zu Gute kam. Meine Spezialkonstruktion mit dem Sonnensegel sollte sich noch als besonders hilfreich erweisen.
Danach ging es zur Anmeldung! Auch das war sehr schnell erledigt, da das ganze einen sehr gut organisierten Eindruck machte.
Dann hieß es Gelände erkunden! Der erste Eindruck war schon sehr gut, aber er konnte durch die ganzen Aktionenn immer wieder getoppt werden.
Von der Wanderung ermüdet, liesen wir uns erstmal das Essen vom Cateringservice schmecken und wohnten später der Begrüßungsveranstaltung bei. Erst jetzt bekam ich einen Eindruck davon, wie viele Personen an der Planung und Durchführung dieses Wochenendes tatsächlich beteiligt waren. Es muss verdammt schwer sein, eine solche große Truppe zu organisieren.
Nach der Begrüßung kam schon das erste Highlight des Wochenendes, die Fahrzeugparade! Wow, was die für Gefährte da aufzeigen konnten war schon beidruckend. Einfach Spitze was in diesen Maschienen steckt und was es alles für Möglichkeiten gibt.
Der Brückenlegepanzer hat mir besonders gut gefallen. Das so etwas möglich ist, wusste ich bis dato noch nicht! Vor allem war ich ganz nah am Geschehen dran, um Bilder zu machen, aber wenn so ein Panzer auf dich zufährt, springt man doch freiwillig ein paar Meter zurück. Die Gewallt, die in diesen Maschienen steck,t konnte man nicht nur erahnen sondern mit blosem Auge sehen und auch sehr gut hören.
Den Abend habe ich dann entspannt ausklingen lassen mit netten Gesprächen.
Die Atmosphäre direckt am Ufer des Saaler Bodden war sehr schön. Ich lernte andere Cacher kennen, die auch mit ganz tollen Geschichten aufwarten konnten. Auch diese Treffen, im kleineren Rahmen innerhalb des großen Events, haben dieses Megaevent zu etwas ganz Besonderem werden lassen.
Am nächsten Morgen ging es gegen 8 Uhr zum Frühstück und dieses sehr reichhaltige Frühstück toppte nochmal alles. Mit der Erwartung einen einfach Korbs mit Brötchen, Butter, ein paar Aufstrichen und einer Wurstplatte vorzufinden, betrat ich die Frühstückshalle und ich sah einen paar Meter langen Tisch übersäht mir Leckereien. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Ein solch reichhaltiges Frühstück habe ich seit meiner Kreuzfahrt im letzten Jahr nicht mehr gesehen. Und mit diesem konnte auch dieses Frühstück locker mithalten, denn es hat richtig lecker geschmeckt. Zunächst wusste ich gar nicht wo ich anfangen sollte. Wenn ich nicht noch was anderes vorgehabt hätte, hätte ich hier Stunden verbringen können. Aber nach 3maligem Nachschlag war ich dann aber auch sehr gut gesättigt, dass ich erst viel später am Tag wieder etwas essen musste.
Nach dem Frühstück machten wir uns an das Lösen des Bilderrätsels, dass es ganz schön in sich hatte. Gemäß dem Lied der Dosenfischer “Tage wie ein Schneemann” kannte ich nach mehreren Stunden der Suche “jede Baumwurzel Panzerkette von unten”, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Als der Zettel mit den Lösungen endlich abgegeben wurde, wurde allen Händlern ein Besuch abgestattet. Dort hätte man sehr viel Geld loswerden können. Die Angebote des Technikvereins mit den Panzerfahrten konnte ich aus gesundheitlichen Gründen leider nicht wahrnehmen, aber allen anderen scheint es sehr viel Spaß gemacht zu haben. Ich habe mich dann an das Lösen des Rätsels von Garmin gemacht. Dadurch lernte ich endlich kennen, wie das ganze mit den Chirps funktioniert, auch wenn die Ant+-Technik bei der Masse an Endgeräten wohl etwas überfordert war, aber so alltäglich ist so ein Massenzugriff ja auch nicht.
Nach dem diese Aufgabe gemeistert war neigte sich auch der Tag schon fast dem Ende entgegen. Es gab so viele Angebote, von denen man nicht einmal annähernd alles wahrnehmen konnte, aber so wurde es auch zu keinem Zeitpunkt langweilig, außerdem war da ja noch das Twittertreffen. Spannend mal den Personen gegenüberzutreten, die man sonst nur vom Hörensagen oder über Kontakte aus dem Internet kennt.
Am Abend folgte die Preisverleihung, bei der ich leider leer ausging, aber die möglichen Gewinne, waren die Mühe am Morgen auf jeden Fall wert. Einfach spitze was da aufgefahren wurde. Danach konnte ich die Dosenfischer auch endlich mal live erleben, in Ulm hat es bei mir ja leider nicht geklappt. Ihr könnt die Leute echt sehr gut unterhalten und vor allem konntet ihr sehr gut vom Gewitter, das draußen topte gut ablenken. Das Unwetter zog nach dem Konzert aber schon das eine oder andere Problem mit sich. Wo finde ich etwas zu essen? Wie kommen wir halbwegs trocken zu unseren Zelten? Ersteres konnte durch die Fressalienbude direckt vor der Halle gelöst werden, auch wenn es problematisch war, das Essen trocken wieder in die Halle zu bringen. Trocken uns Zelt zu kommen war leider unmöglich, denn der Parkplatz, über den wir mussten, glich einem See. Obwohl die Schuhe halbwegs Wasserdicht waren, wurden die Füße am Ende doch klitschnass. Tja von oben sind halt die wenigsten Schuhe dicht. Schon jetzt machte sich das Sonnensegel bezahlt, wir konnten uns ohne ganz nass zu werden die Zähne putzen, außerdem boten wir Aoitori, die ohne Zelt angereist ist, an sich unter das Sonnensegel zu legen, was sie auch dankbar annahm. An Schlafen war allerdings zunächst leider auch nicht zu denken, da der Regen doch etwas zu laut auf das Zelt nierbrasselte und der sich bildende Fluss wenige Meter neben dem Zelt sorgte bei mir auch für ein etwas mulmiges Gefühl, aber der Regen hörte dann auch irgendwann auf.
Am Sonntag passierte dann nicht mehr allzuviel. Als erstes wurden die Zelte abgebaut und alles unter dem Sonnensegel verstaut, da es doch noch etwas tröpfelte von oben etwas tröpfelte. Auch beim Abbau selbst war das Sonnen- oder besser gesagt Regensegel auch hilfreich, denn unter dem Regensegel war es halbwegs drocken und auf trockenem Untergrund lässt es sich doch etwas besser hantieren. Irgendwann war das Gepäck verstaut und wir ließen uns ein zweites Mal dieses herrliche 5*-Frühstück schmecken.
Danach ging es schon fast an die Abbreise! Die Fahrt mit dem Schwimmpanzer musste natürlich noch unbedingt beobachtet werden, und es wurden noch mal ein paar nette Gepräche geführt zum Beispiel mit den freundlichen Herren vom Garmin-Stand.
PeterW-tal erklärte sich glücklicherweise bereit mich und das ganze Gepäck mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren, so musste der König und die Kiddies das Gepäck nicht den langen Weg schleppen und ich sparte mir einen langen Fußweg. So wurde das Gepäck im Auto verstaut, eine letzte Runde über das Gelände gedreht, etwas zu Mittag gegessen und dann hieß es auch schon Abschied nehmen von dieser wundervollen Location.
Die Fahrt mit dem Auto zum Bahnhof war dann aber auch noch spannender als zunächst erwartet, denn wie die meisten wissen, war die einzige Straße vom Gelände so hoch überschwemmt, dass das Wasser bis zum Türschweller reichte.
Am Bahnhof hatten PeterW-tal und ich noch etwas Zeit, bis der Rest der Gruppe eintraf und so vertrieben wir uns die Zeit mit der Suche nach dem Cache Ein geteiltes Land. Als die gesammte Gruppe am Bahnhof wieder vereint war, hieß es ersteinmal “Füße trocknen”. Dann wurde das Zeug aus dem Auto geladen, auf die Schultern verteilt und auf die Abfahrt des Zuges gewartet.
So begaben wir (Max, Simay, der König und ich) uns auf die Rückreise.Wie schon erwähnt machten wir auch auf dem Rückweg enen Zwischenstopp. Dieses Mal in Schwerin! Dort hatten wir zunächst Probleme unser Hostel zu finden und irrten erstmal ein paar Kilometer durch die Stadt, aber irgendwann war auch das geschafft. Leider blieb viel zu wenig Zeit zum cachen. Außerdem musste auch noch irgendetwas gegessen werden und auch die Suche nach einem geeigneten Restaurant stellte sich als schwieriger heraus als zuvor angenommen. Tradis für zwischendurch sucht man allerdings in diesem Teil der Stadt vergeblich. Trotzdem lohnt sich ein erneuter Besuch, denn einige Multis sehen auf den ersten Blick sehr schön aus, außerdem haben ich noch viel zu wenig von der Stadt gesehen. Doch auch der Aufenthalt in Schwerin neigte sich dann irgendwann dem Ende entgegen und irgendwann endet auch das schönste Wochenende des Jahres. Was bleibt sind die Erinnerungen:
- Ein sehr schönes Wochenende mit dem König Moderig und den Kiddies Max und Simay.
- Ein paar tolle Caches
- Ein megamäßiges Megaevent
- Ein Unwetter, das im Nachhinein doch ganz spaßig war.
- 2 mal 5*-Frühstück
- insgesammt 63km Fußmarsch
- etwa 230 € weniger auf dem Konto
Was noch zu sagen bleibt:
- Vielen Dank an die Orga für dieses geniale Event
- Danke an das super Catering
- Danke an den König für das Reservieren der Hotels und der Züge
- Danke an PeterW-tal für das Transportieren des Gepäcks
- Danke an alle Personen, die ich beim Megaevent getroffen habe
- und, und, und, …



Hallo kampfzwerg, habe über Twitter grad den Link zu deinem Bericht gefunden! Schön geschrieben, schön in Erinnerungen zu schwelgen , schön zu hören was andere erlebt und mitgenommen haben! Netter Clön am seeufer Freitag! Liebe Grüße bis ??? Von Frau Sterntaler/ glitzergruen